Runde 7:

5 Hoffmann, Hendrik – Schreiner, Till  1-0

10 Stridde, Peter – Grigorian, Spartak  0-1

16 Meyer, Jürgen – Finke, Maurice  =

20 Zerfass, Otfried – Schumann, Steffen  =

35 Tom, Peters – Velkina,Elina  1-0

Mit einem Sieg hätte sich Till in den Preisrängen platzieren können, so blieb für ihm “nur” ein kleines DWZ-Plus und der 19. Rang. Spartak erreicht mit seinem Sieg den 17. Platz. Maurice und Steffen sicherten sich mit ihren Remisen die Plätze eins und zwei in der Kategoriewertung unter 1900 und damit 200,- bzw. 100,- Preisgeld. Tom erreichte nach einer kleinen Schwächephase in der Turniermitte mit seinem Sieg noch versöhnliche 50%.

Die fünfte Runde brachte uns das zweite niedersächsische Duell. Maurice gegen Till lautete die Paarung am zehnten Brett. Maurice mutete seinem König etwas zuviel zu und so war es nur eine Frage der Zeit, wann sein Monarch vor der Übermacht von Tills Figuren kapitulieren musste. Spartak opferte etwas optimistisch eine Quallität, aber der weitere Partieverlauf gab ihm recht. Steffen hatte im Damenendspiel einen Mehrbauern, sein Gegner allerdings aber einen weiter vorgerückten Freibauern. Nachdem dieser Bauer die siebte Reihe erreicht hatte, zog Steffen die Notbremse und gab Dauerschach. Tom traf in der zweiten Partiehälfte die eine oder andere Entscheidung etwas zu spontan und verhalf seinem Gegner so zum vollen Punkt.

Runde 6:

4 Schreiner, Till – Krysztofiak, Marcin (IM)  =

14 Grigorian, Spartak – Holze, Bernd  1-0

17 Finke, Maurice – Heise, Jürgen  =

30 Schumann, Steffen – Gast, Benedikt  1-0

46 Langosch, Thomas – Peter, Tom  0-1

Blick in den Spielsaal

Steffens Gegner verteidigte sich geschickt und erreichte noch ein Remis. Gleiches blieb Spartak leider verwehrt, nachdem er im Bauernspiel eine sich unverhofft gebotene Chance ungenutzt ließ.

“Welche Figuren gibt es beim Schach?” So oder so ähnlich lautete die Frage bei einer Spielrunde der gestrigen Folge der Sendung “Schlag den Raab”. Sowohl Stefan Raab als auch sein Herausforderer lösten die Aufgabe problemlos. Bei einer der nächsten Fragen ging es um die Namen der Spielerrinner der deutschen Fussballnationalmannschaft bei der diesjährigen WM. Vier der einundzwanzig Namen haben die beiden zusammenbekommen.  Sicher war das nicht repräsentativ, aber es bestätigte doch zum einen den Eindruck, dass das Schachspiel in der Gesellschaft sehr verbreitet ist und zum anderen stellte ich mir die Frage, warum bei einem einzigen Spiel der Frauennationalmannschaft fast soviele Zuschauer ins Stadium kommen, wie der Deutsche Schachbund Mitglieder hat? Bei der letzten Aufgabe, die wir an dem Abend mitbekommen haben, ging es um die Anrainerstaaten des Mittelmeers. Allen PISA-Studien zum Trotz schlugen sich sowohl die beiden Kontrahenten als auch das  mitratendende Niedersachsenquintet sehr gut.

In der heutigen dritten Runde laufen noch alle Partien. Till spielt am Spitzenbrett gegen die Setzlistennummer 1 Roman Slobodjan. Nach einer guten Stunde Spielzeit ist sowohl in dieser Partie als auch in denen der übrigen vier noch nichts Entscheidenes geschehen.

Update (1): Maurice hat es mit den Wolgagambit zu tun. Mehrbauer gegen Druckspiel. Spartaks Stellung sieht komisch aus, aber sie scheint zu halten und irgendwann lassen sich die beiden Mehrbauern sicher verwerten. Tom hat drei verbundene Freibauern gegen eine Figur. Das wird sicher noch spannend, auch wenn ich lieber mit der Mehrfigur spielen würde. In der Partie von Steffen opfern beide Spieler um die Wette. Solche Stellungen sind immer für eine Überraschung gut. In der Partie gilt es darauf zu hoffen. Till hat einen Bauern gegeben und setzt darauf, dass sich Läufer und Dame von Weiß etwas verirrt haben.

Update (2): Maurice 1, Spartak 1, Steffen =, Tom 0. Till sorgte dafür, dass der Beginn der 4. Runde verschoben wurde. Sein Endspiel mit Turm+Springer+2 Bauern gegen Turm+Springer+3 Bauern bewegte sich lange in der Remisbreite. Nach 118 Zügen musste er dann aber doch seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Die vierte Runde hat inzwischen begonnen und ein Punkt ist uns schon sicher. Sehr zu ihrem Leidwesen wurden Spartak und Maurice gegeneinander gepaart.

Update (3): Steffen und Tom standen beide etwas besser, haben aber jeweils eine Ressource ihres  Gegners übersehen und verloren. Till zeigte sich unbeeindruckt von seine Marathonpartie der Vormittagsrunde und gewann sicher. Das niedersächsische Duell zwischen Spartak und Maurice konnte Maurice für sich entscheiden.

Aktuell läuft in Magdeburg das 19. Magdeburger Open. Die erste Runde verlief für das niedersächsische Quintett – bestehend aus Maurice, Spartak, Steffen, Till und  Tom – optimal.  Alle konnten ihre Partien gewinnen.

Während in vielen Städten Straßen, Plätze oder Gebäude nach Tieren und Orten benannt sind, ehrt Magdeburg mit der Namensgebung Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen oder übergegional bekannt sind. So haben wir im Roncalli Haus Quartier bezogen und unser Weg zum Spielort dem Hegel Gymnasium führt uns durch die Max-Josef-Metzger-Straße, die Danzstraße , die Hegelstraße und die Liebigstraße. Wer kennt Angelo Roncalli, Max Josef Metzger, Hermann Danz, Georg Hegel oder Justus von Liebig? Den fünfen sind die Personen nun bekannt.

Inzwischen sind die ersten Partien der zweiten Runde beendet. Für Maurice verleif die Partie nicht allzu erfreulich, Tom einigte sich mit seinem Gegner friedlich und Till gewann. Die beiden anderen spielen noch; bei Steffen siehts gut aus und Spartak steht kritisch.

Vom 08. bis 11. September fanden in Lingen die Norddeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften der U14 statt. Thorben holte am 1. Brett 5,5 aus 7 und quallifizierte sich mit seiner Mannschaft souverän für die Endrunde zwischen Weihnachten und Neujahr. Spartak war an dem Wochenende beim Wieste-Cup in Sottrum am Start. Mit 3,5 aus 5 landete er auf dem 6. Platz der Gesamt- und dem 1. Platz der Jugendwertung.

Am 24. September fand in Wildeshausen die 32. Auflage der Quickstep-Chess-Serie statt. Spartak holte in der A-Gruppe 1,5 aus 3 und Maurice in der B-Gruppe 1 aus 3.

Am letzten Wochenende war Thorben beim 11.  Gocher-Opens am Start. Mit vier Siegen und drei Niederlagen platzierte er sich auf Rang 27 im 149 Teilnehmer zählenden Feld.

Länderkampf Niedersachsen - Hessen

Am 20. und 21. August fand in Uelzen ein Ländervergleichskampf an zwölf Brettern zwischen Niedersachsen und Hessen statt. Für das niedersächsische Team waren an den Brettern acht und neun Till und Philipp nominiert. Till gewann seine erste Partie, in der zweiten musste er sich geschlagen geben. Philipp konnte seine beiden Partien siegreich gestalten. Insgesamt gewann Hessen mit 12,5 zu 11,5.

 

 

Vom 25.- bis 28. nahmen Lukas und Jannik am 3. Gütersloher Sparkassencup 2011 teil. Lukas platzierte sich mit drei Siegen und zwei Niederlagen auf den 24. und Jannik mit einen Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen auf dem 57. Platz.

In den sechs Wochen Sommerferien boten sich viele Gelegenheiten zur Teilnahme an Schachturnieren. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Aktivitäten der Kaderspieler.

Der 3. Ems-Vechte-Cup, das 30. St. Veit Open und die Jugendmannschaftseuropameisterschaften der U18 haben schon Erwähnung gefunden.

In Pardubize (Tschechien)  findet jährlich eines der größten europäischen Schachfestivals statt, das Czech-Open. Philipp erreichte in A-Open 4 Punkte und konnte sich über einen DWZ-Zugewinn von 55 Punkten freuen. Spartak und Lukas traten in B-Open an und erreichten dort mit ihren 5 bzw. 4,5 Punkten ebenfalls ein DWZplus. Maurice  erkämpfte sich im C-Open 4,5 Punkte und 63 DWZ-Punkte.

Timo nahm an den 37. offenen niederländischen Juniorenmeisterschaften in der C-Gruppe teil und erreichte dort mit 6/9 den geteilten 7. Platz.

Nach Dresden zum ZMDI-Open 2011 ging es der zweiten Ferienhälfte für Thorben, Spartak und Maurice. Thorben und Spartak erreichten in der A-Gruppe 4,5 bzw. 4 Punkte und konnten beide mit ihrer DWZ erstmals die 2100er Grenze überschreiten. Maurice erspielte sich in der B-Gruppe 3,5 Punkte.

Das Turnier endete für uns mit einen 2-2 gegen die zweite Mannschaft des Ausrichterlandes. Jugendmannschaftseuropameister wurde das Team aus Polen vor der Türkei und Rumänien. Wir landeten mit 6-8 Mannschaftspunkten auf dem 9. Platz.

Lukas Heyne

Lukas Heyne

Nach für ihn durchwachsenem Turnierverlauf sorgte Lukas für unseren ersten halben Punkt. Er hatte im Läuferendspiel zwar einen Freibauern, aber es gab für keine Seite mehr ein Durchkommen. Den nächsten halben Zähler steuerte Till bei. Gegen die hängenden Bauern spielend musste er sich einigen Druckes erwehren. Sein Gegner machte sich aber anscheinend große Sorgen, dass die Bauern einmal schwach werden könnten und so einigte man sich friedlich. In Jeromes Partie wandelten beide die ersten elf Züge auf den Pfaden von Jeromes Erstrundenpartie. Im Gegensatz zu jener Partie ließ es der Weiße in dieser Partie ruhiger angehen und behauptete einen kleinen aber soliden Stellungsvorteil, den er mit zunehmender Spieldauer ausbauen konnte. Philipp hatte seine Figuren beim gegnerischen König zusammengezogen. Dieser verteidigte sich aber umsichtig und so gerieten die Fuguren selber in Bedrängnis. Philipp “löste das Problem” mittels eines Damenopfer (gegen Turm und Leichtfigur). Mit der entstandenen Stellung kam er besser zurecht und als sein Gegner, 2-1 für uns. Jerome hatte sich einfallsreich verteidigt und ein Turmendspiel erreicht in den gute Remisaussichten bestanden. Mit wenig Zeit wickelte er in ein Endspiel mit Turm und Randbauer gegen Turm ab. Leider war sein König gerade die notwendigen vier Reihen abgeschnitten, sodass die Stellung forciert verloren war. 2-2.

Siegerehrung

Philipp bei der Siegerehrung

Ihren offiziellen Abschluss fanden die diesjährigen Jugendmannschaftseuropameisterschaften mit der Siegerehrung im Rathaus von Iasi. Wie bei der Pressekonferenz zur Eröffnung waren Fernsehen und Presse vor Ort. Hier hat Schach einen hohen Stellenwert und wird von großen Teilen der Bevölkerung positiv wahrgenommen. Mit fünf aus sieben holte Philipp die zweitmeisten Punkte am vierten Brett und sorgte damit dafür, dass auch einer der Pokale nach Deutschland ging. Nachdem bis in die Morgenstunden neue deutsch-ungarische und deutsch-bulgarische Freundschaften geschlossen bzw. intensiviert wurden, verließen wir Iasi um 7.00 Uhr in Richtung Deutschland. Fünfzehn Stunden später ging das Abenteuer Jugendmannschaftseuropameiterschaften mit unser Landung in Hannover Langenhagen zu Ende. Für Lukas und Philipp ist der diesjähige Schachsommer jedoch noch nicht beendet. Gerade einmal sieben Stunden später starteten beide ihre Reise zur einem der größten Schachfestivals den Czech Open nach Pardubice. Dort sind mit Maurice und Spartak zwei weitere Kadermitglieder am Start

Bo. 8   GERMANY Rtg - 7   ROMANIA 2 Rtg 2 : 2
5.1 Schreiner Till 2140 - Bida Mihai-Eugen 2109 ½ – ½
5.2 Neumair Jerome 2091 - Horvat Dan-Sebastian 2192 0 – 1
5.3 Heyne Lukas 2011 - Dicu Razvan-Stefan 2105 ½ – ½
5.4 Kyas Philipp 2017 - Toma Radu-Cristian 2025 1 – 0

 

Partien Runde 7

Israel gegen Deutschland

Paarung Israel - Deutschland

Wenn ein Turnier erst einmal läuft, vergeht die Zeit wie im Fluge. In der heutigen sechsten und vorletzten Runde spielten wir gegen Israel. Bei der Durchsicht des Partienmaterials offenbarte sich sich ein weiteres Mal, dass Deutschland bei der Erfassung der gespielten Partien einsame Spitze ist. Durchschnittlich über zweihundert Partien findet man von jedem unser Spieler, bei den Israelis kommt man nicht einmal auf zehn.  Nach der Eröffnungsphase waren die Stellungen dennoch alle in Ordnung, einzig der Zeitverbrauch von Till und Jerome bereitete ein wenig Sorge. Nachdem diese beiden Partien Remis endeten, konnten wir mit etwas besseren – einer sicheren bei Lukas und einer lebhaften bei Philipp – optimistisch auf den weiteren Verlauf blicken. Philipp behielt den Überblick und gewann. Lukas entging leider ein Zwischenzug und konnte danach eine Figur nicht wie geplant zurückgewinnen. Damit lautete das Endergebnis 2-2.

Bo. 9   ISRAEL Rtg - 8   GERMANY Rtg 2 : 2
6.1 Mindlin Alon 2146 - Schreiner Till 2140 ½ – ½
6.2 Levine Yonatan 2062 - Neumair Jerome 2091 ½ – ½
6.3 Elbaum Almog 2039 - Heyne Lukas 2011 1 – 0
6.4 Veinberg Nimrod 1998 - Kyas Philipp 2017 0 – 1

 

Partien Runde 6

Nachdem wir bisher nur die nähere Umgebung des Hotels kennengelernt hatten, bekamen wir bei der vormittagliche Stadtrundfahrt einen ganzheitlicheren Eindruck von Iasi. Eigentlich eine schöne Stadt, aber auch ein irrealer Mix aus Tradition, modernen Konsumtempeln und in die Jahre gekommenden Gebäuden.

Nach drei Niederlagen in Folge, war am Nachmittag gegen die Mannschaft der Republik Moldau Wiedergutmachung angesagt. Mit prominenter Unterstützung – Horst Metzing, langjähriger Geschäftsführer des DSB, war anlässlich einer ECU (European Chess Union) Vorstandsitzung vor Ort – gelang uns dies mit einem sicheren 2,5 zur 1,5 Erfolg auch.

Bo. 8   GERMANY Rtg - 12   MOLDOVA Rtg 2½:1½
6.1 Schreiner Till 2140 - Abramciuc Marius 2065 1 – 0
6.2 Neumair Jerome 2091 - Carasiov Alexandr 1814 ½ – ½
6.3 Heyne Lukas 2011 - Zaporojan Andrei 0 0 – 1
6.4 Kyas Philipp 2017 - Gitu Paula-Alexandra 1862 1 – 0

 

Partien Runde 5

 

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